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Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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freie Plätze Freiheit, Gleichberechtigung und Gewaltlosigkeit

(Finsterwalde, ab Do., 2.12., 18.00 Uhr )

2021 war kein Jahr mit einem großen Jubiläum. Damit eröffnete sich die Gelegenheit auf wichtige Impulse der Geschichte aufmerksam zu machen, die sonst kaum in das Bewusstsein der Öffentlichkeit dringen.
In drei in sich abgeschlossenen Teilen wird an Persönlichkeiten, Ideen und innovative Köpfe der letzten Jahrhunderte erinnert, welche weit mehr für eine friedliche und gerechte Entwicklung der Welt leisteten, als die oft gefeierten Gewalt ausübenden Kriegsherren und territoriale Eroberungen innerhalb der Geschichte.
Kreative Frauen und selbstbewusste Männer gaben zu ihrer Zeit Impulse, die bis heute den Lauf unsere Welt und die Struktur unserer Gesellschaft beeinflusst haben.
In diesem Sinne werden vorgestellt: Mohandas Karamchand Ghandi und Bertha von Suttner - bedeutende Protogonisten des Pazifismus; Thomas Paine und J. F. Kennedy - einer, Gründervater der USA, der andere Präsident des Aufbruchs; Mary Wollstonecraft und Simone de Beauvoir - Kämpferinnen für die Emanzipation der Frauen.

freie Plätze Die Templer

(Finsterwalde, ab Do., 27.1., 18.00 Uhr )

An einem Freitag, dem 13. Oktober 1307, wurden die Niederlassungen der Templer in Frankreich umstellt, ihre Bewohner gefangen genommen und der Orden aufgelöst.
Die Templer waren einer der mächtigsten Orden ihrer Zeit. Der Orden der "Armen Ritter Christi vom Tempel Salomon", dessen Basis sich einst in der heutigen Al-Aksa-Moschee auf dem Jerusalemer Tempelberg befand, stellte so etwas wie die Speerspitze der christlichen Ritterschaft dar. Über fast 200 Jahre hatten die frommen Ritter (etwa 8000 bis 15 000 Mann) kaum ein Gefecht im Heiligen Land ausgelassen. Überdies verfügte die Ordensgemeinschaft über beträchtliche Mittel. Immer wieder hatte sie den französischen Königen aus finanziellen Nöten geholfen.
In England, Spanien, Norditalien und auch Deutschland gelang es den meisten Templern, die gegen sie gerichteten Vorwürfe zu entkräften, dem Kerker oder gar der Hinrichtung zu entgehen und so dafür zu sorgen, dass Legenden "Vom Heiligen Gral", von der "Heiligen Lanze" oder dem "Templerschatz" bis heute ihr Publikum finden. Nicht alle Templer wurden damals hingerichtet. Das Geheimwissen mit esoterischem Zuschnitt konnte weitergetragen werden. Gern greift man heute auf diese Vorstellung zurück. Nicht zuletzt durch Dan Brown wurde den Templern in seinem Kriminalroman "Sakrileg" und der Verfilmung des gleichnamigen Thrillers Sakrileg (2003) neue Nahrung gegeben.

freie Plätze Der Reichsdeputationshauptschluss 1803

(Finsterwalde, ab Do., 17.2., 18.00 Uhr )

Bei diesem Beschluss handelt sich um ein Gesetz, das im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation verabschiedet wurde und den Untergang des Reiches ankündigte. Als 1789 die Französische Revolution ausbrach, eroberte man sich auch das Recht auf Verweltlichung der religiösen Dinge. Der Staat nahm sich einfach ohne Erlaubnis kirchliches Eigentum, nutzte es und versteigerte es später einfach an das Volk. Diesen Vorgang nennt man heute Säkularisation.
Mit dem Beschluss des Reichstages von 1803 werden den Kirchen im Deutschen Reich Entschädigungszahlungen zugesagt, die bis heute gezahlt werden, nicht unumstritten! Die mit der Säkularisierung eingeleitete Trennung von Staat und Kirche prägte den Lauf der Geschichte, bis hin zur Weimarer Nationalversammlung, die 1919 das Verhältnis von Kirche und Staat regelt.
In welchem Verhältnis stehen Staat und Kirche heute? Inwiefern ist eine Kirchensteuer vom Finanzamt eingenommen noch zeitgemäß? Und wie geht es mit den Zahlungen an die Kirchen weiter? Diese Fragen werden im Kurs angesprochen und können diskutiert werden.

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