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Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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freie Plätze Die Templer

(Finsterwalde, ab Fr., 25.11., 18.00 Uhr )

An einem Freitag, dem 13. Oktober 1307, wurden die Niederlassungen der Templer in Frankreich umstellt, ihre Bewohner gefangen genommen und der Orden aufgelöst.
Die Templer waren einer der mächtigsten Orden ihrer Zeit. Der Orden der "Armen Ritter Christi vom Tempel Salomon", dessen Basis sich einst in der heutigen Al-Aksa-Moschee auf dem Jerusalemer Tempelberg befand, stellte so etwas wie die Speerspitze der christlichen Ritterschaft dar. Über fast 200 Jahre hatten die frommen Ritter (etwa 8.000 bis 15.000 Mann) kaum ein Gefecht im Heiligen Land ausgelassen. Überdies verfügte die Ordensgemeinschaft über beträchtliche Mittel. Immer wieder hatte sie den französischen Königen aus finanziellen Nöten geholfen.
In England, Spanien, Norditalien und auch Deutschland gelang es den meisten Templern, die gegen sie gerichteten Vorwürfe zu entkräften, dem Kerker oder gar der Hinrichtung zu entgehen und so dafür zu sorgen, dass Legenden "Vom Heiligen Gral", von der "Heiligen Lanze" oder dem "Templerschatz" bis heute ihr Publikum finden. Nicht alle Templer wurden damals hingerichtet. Das Geheimwissen mit esoterischem Zuschnitt konnte weitergetragen werden. Gern greift man heute auf diese Vorstellung zurück. Nicht zuletzt durch Dan Brown wurde den Templern in seinem Kriminalroman "Sakrileg" und der Verfilmung des gleichnamigen Thrillers Sakrileg (2003) neue Nahrung gegeben.

freie Plätze "Die Pest" - ein Roman von Albert Camus

(Finsterwalde, ab Fr., 2.12., 18.00 Uhr )

1946 stellt Camus seinen Roman "Die Pest" fertig. 1947 wurde das Werk ein großer Erfolg. Werkhintergrund sind Camus' persönliche Erfahrungen im Zweiten Weltkriegs. Camus schildert den Verlauf der Pestseuche in der Stadt Oran an der algerischen Küste aus Sicht der Hauptfigur Dr. Bernard Rieux. Die Geschichte beginnt im Jahre "194...". "Die Pest" ist eine Reflexion über den Widerstand der Menschen gegen physische und moralische Zerstörung. Die Pest bedroht das menschliche Dasein der Bevölkerung. "Die Pest" ist ein Plädoyer für die Solidarität der Menschen im Kampf gegen Tod und Tyrannei.
Für die Corona-Krise ist es in der allgemeinen Öffentlichkeit als das "Buch der Stunde" ausgerufen worden. Seit März 2020 steht sein Buch auf Frankreichs Bestsellerlisten. Die 90. Neuauflage dieses Werks hat Rowohlt angekündigt, im Internet ist es ausverkauft.
Was hat uns Albert Camus Werk "Die Pest" in der aktuellen Krise zu sagen? Corona ist nicht die Pest. Auch wenn die Corona-Krise gravierende Einschränkungen mit sich bringt, so bietet sie auch Chancen über Werte, Begriffe wie Solidarität, Nächstenliebe oder Dankbarkeit nachzudenken und hebt die Wichtigkeit guter Pflege auf eine neue Bedeutungsebene.

freie Plätze Die Arbeit der Treuhandanstalt

(Finsterwalde, ab Do., 23.2., 18.00 Uhr )

Hat die Treuhand die DDR ausverkauft und abgewickelt? Bis in unsere Tage bewegt die Arbeit der Treuhandgesellschaft die Gemüter. Ihre wirtschaftlichen und sozialen Folgen haben die 90iger Jahre in der ehemaligen DDR geprägt und sind in den Neuen Bundesländern bis dato spürbar.
Stand die Planwirtschaft am Ende, so wie es das Papier eines Mitgliedes des ZK des SED beschreibt? Nach dem Mauerfall hat der Runde Tisch sich für eine wirtschaftliche Lösung der DDR-Betriebe eingesetzt, doch die Währungsunion brachte alles durcheinander. Im Treuhandgesetz finden dann die Ernüchterungen im Frühjahr 1991 ihren Niederschlag und mit Birgit Breuel bricht ein Privatisierungswettstreit aus. Heftige Debatten um "Industrielle Kerne" sind die Folge. Skandale und Proteste belasten die Arbeit der Treuhand.
Inzwischen ist die Geschichte weitergegangen und mancher fragt sich zu Recht oder zu Unrecht, kann die Treuhand die "Bad Bank" der Einheit genannt werden?
Neben der Vermittlung zur Arbeit der Gesellschaft soll auch ein breiter zeitlicher Raum für Gespräche und Diskussionen zu Erfahrungen mit der wirtschaftlichen Entwicklung in der Nachwendezeit gegeben werden.

freie Plätze Der Reichsdeputationshauptschluss 1803

(Finsterwalde, ab Do., 27.4., 18.00 Uhr )

Bei diesem Beschluss handelt sich um ein Gesetz, das im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation verabschiedet wurde und den Untergang des Römischen Reiches Deutscher Nationen einleitete.
Als 1789 die Französische Revolution ausbrach, eroberte man sich auch das Recht auf Verweltlichung der religiösen Dinge. Der Staat nahm sich einfach ohne Erlaubnis kirchliches Eigentum, nutzte es und versteigerte es später einfach an das Volk. Diesen Vorgang nennt man heute Säkularisation.
Innerhalb der Deutschen Lande wurden 1803 mit Beschluss des Reichstages den Kirchen im Deutschen Reich fortlaufende Entschädigungszahlungen zugesagt, die bis heute gezahlt werden. Seit Jahren versuchen politische Gruppierungen im Bundestag eine Neuregelung und endgültige Abschaffung dieser Zuwendungen aus dem Staatshaushalt des Bundes und der Bundesländer zu erzwingen. In welchem Verhältnis stehen Staat und Kirche heute? Inwiefern ist eine Kirchensteuer vom Finanzamt eingenommen noch zeitgemäß? Und wie geht es mit diesen Zuwendungen an die Kirchen in einer immer mehr säkularisierten Gesellschaft weiter?

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