Bevor die Spuren verwischen - Jüdisches Leben in Ostpreußen und Niederlausitz
Am Beispiel einer ostpreußischen Kleinstadt wird das Leben jüdischer Familien ab der Mitte des 19. Jahrhunderts bis Anfang der dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts und nach
der Machtergreifung Hitlers beleuchtet. Beispielhaft die Familie Jonas Galliner, die ursprünglich aus Litauen stammte und dann nach Ostpreußen zog. Ein Sohn der Familie, Emil, zog in die Niederlausitz und eröffnete
dort das bekannte Kaufhaus Galliner in Finsterwalde. Nach und nach zeigt der Vortrag auf, wie sich das normale, zufriedene Leben jüdischer Bürger sowohl in Ostpreußen als auch in der Niederlausitz bis zur Machtergreifung der
Nationalsozialisten entwickelte und dann im Holocaust endete. Das Ehepaar Emil und Martha Galliner emigrierte 1936 unter schwersten Bedingungen nach Namibia.
Vielen weiteren jüdischen Menschen gelang die Emigration nicht, sie wurden ermordet. Dieses Geschehen darf nicht vergessen sein, gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig,
daran zu erinnern. Mit sogenannten Stolpersteinen wird dazu ein wichtiger Beitrag geleistet.
Status: Plätze frei
Kursnr.: 26HF102102
Beginn: Di., 13.10.2026, 17:30 - 19:45 Uhr
Termine: 1x
Kursort: Finsterwalde, Oberschule, R 104
Gebühr: 0,00 €
Saarlandstr. 14
03238 Finsterwalde
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Datum:
13.10.2026
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Uhrzeit:
17:30 - 19:45 Uhr
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Wo:
Saarlandstr. 14,
Finsterwalde, Oberschule, R 104
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